5 Gründe für die FDP
Ihr wollt kurz und knapp wissen, warum Ihr am 14. September die FDP wählen solltet? Dann haben wir genau das richtige für Euch: 5 Gründe, warum Ihr uns das Vertrauen geben solltet.
1. Bürgerbeteiligung und Transparenz:
Zu oft werden wichtige Entscheidungen abseits der Öffentlichkeit getroffen und lassen die Bürgerinnen und Bürger verständnislos zurück.
Das muss sich ändern!
2. Jugendbeteiligung ernst nehmen!
Wir nehmen die Jugendbeteiligung ernst. Wir wollen den Teenagern diverse Angebote machen, sich aktiv einzubringen! Die Beteiligung der Jugend bietet große Chancen für ein lebendiges, zukunftsfähiges, kinder- und jugendfreundliches Hopsten.
3. Gewerbe
Wir müssen uns lösen von einer reinen Nachfrageplanung hin zu einer aktiven Vorhaltung attraktiver Gewerbegrundstücke in allen drei Ortsteilen! Damit Hopsten eine attraktive Heimat für Wohnen UND Arbeiten bleibt!
4. ÖPNV-Verbindungen
Wir wollen die ÖPNV-Verbindungen in unserer gesamten Gemeinde ausbauen. Dazu gehört auch eine verbesserte Anbindung nach Niedersachsen.
5. Zukunft beginnt jetzt!
Jetzt aktiv werden, statt später zu klagen. Wir müssen umsetzen, was geht, anstatt uns ständig durch Bedenken ausbremsen zu lassen. Unsere Zukunft wird nur so gut, wie wir sie gestalten!
Fragen und Antworten
Von der Ibbenbürener Volkszeitung (IVZ) wurden uns 5 Fragen zur Einordnung unserer Positionen zur Kommunalwahl 2025 gestellt. Wir haben die Fragen und unsere deutlichen Antworten für Euch unten dargestellt. Hier könnt Ihr die Fragen und unsere Antworten nach Veröffentlichung in der IVZ nachschauen.
Frage 1
Seit der vergangenen Wahl hat die CDU die absolute Mehrheit im Gemeinderat. Was konnte dadurch angestoßen werden? Und was ist versäumt worden?
Wenn der Wähler eine Partei mit einer absoluten Mehrheit ausstattet, dann ist das der größtmögliche Gestaltungsauftrag, den man bekommen kann. Aus unserer Sicht hat die CDU diesen Gestaltungsauftrag nicht umgesetzt. So gibt es kein nennenswertes Projekt in Hopsten, das ohne die absolute Mehrheit der CDU auf der Strecke geblieben wäre. Im Gegenteil, die CDU hat Ihre absolute Mehrheit häufig dazu verwendet, um die Gestaltungsideen der anderen Parteien abzulehnen, ohne eigene Ideen zu haben. Dies hat dazu geführt, dass wir in den letzten 5 Jahren nur sehr wenige der guten Ideen für unser Dorf umsetzen konnten. Zudem hat die Diskussionskultur im Rat und auch die Suche nach einer breiten Mehrheit, die Grundlage eines jeden guten Beschlusses, gelitten. Als Beispiel sei hier die Diskussion um die Unterstützung der wichtigen Hospize genannt. Auch bei der Entscheidung zur musikalischen Frühförderung in unserer Gemeinde gab es unnötige Verzögerungen: Anstatt einen guten Antrag direkt mitzutragen, wurde unser Antrag zunächst abgelehnt, um ihn dann bei erneuter Vorlage doch anzunehmen.
Frage 2
Wenn es um neue Investitionen geht, wird oft auf die schlechte Finanzlage verwiesen. Gleichzeit hat Hopsten am Ende der vergangenen Jahre oft ein Plus in der Gemeindekasse statt des befürchteten Defizites. Sollte Hopsten mutiger mit dem Geld sein?
Definitiv JA! Seit Jahren thematisieren wir das Missverhältnis von geplanten Haushalten zu den tatsächlichen Ergebnissen. Eine solide Haushaltsführung ist Grundlage unseres kommunalen Handelns und Grundlage für die Planung aller Investitionen. Solide heißt aber immer auch realistisch. Denn wir Politiker im Rat müssen uns darauf verlassen können, dass der Haushaltsplan uns in die Lage versetzt abzuschätzen, wieviel Spielraum wir für Verbesserungen unserer Heimat haben. Wenn aber jede zusätzliche Investition mit dem Verweis auf die Haushaltslage abgebügelt wird, am Ende aber Millionen Überschüsse in den Büchern stehen, dann stimmt etwas nicht. Jede deswegen nicht getätigte Investition, ist immer auch eine vergebene Chance unser Dorf lebenswerter zu machen, die Infrastruktur zu verbessern, die Familien und alten Menschen besser zu unterstützen, einfach unserer Heimat lebenswerter zu machen. Im Zeitraum 2017-2024 haben wir einen Überschuss von mehr als 5 Millionen Euro erwirtschaftet. Kaum vorstellbar, was wir damit für unsere Heimat alles hätten umsetzen können. Schade!
Frage 3
Im Mai gab es die zweite Fahrraddemo für sicherere Radwege in der Gemeinde. Sollte Hopsten mehr Geld in die Radwege stecken, sowohl in den Orten als auch zwischen Hopsten, Halverde und Schale?
In vielen Bereichen haben wir in den letzten Jahren Verbesserungen für die schwachen Verkehrsteilnehmer erreichen können, in dem wir viele neue Radwege gebaut haben. (Fahrradweg an der Halverder Str., an der Ibbenbürener Str., etc.) Weitere Radwege sind in der Planung (Lückenschluss zw. Schale und Halverde). Leider ist aber nicht an allen Gefahrenstellen genug Platz, um einen separaten Fahrradweg anzulegen. Besonders betrifft dies den innerörtlichen Bereich von Hopsten. Hier haben wir als FDP versucht durch zusätzliche Aufmalung der 30er Zone auf der Bunten Straße und die Beantragung eines Tempolimits von 30 km/h auf der Kettelerstraße Verbesserungen zu erreichen. Die wichtigste Entschärfung dieser innerörtlichen Gefahrenpunkte für unsere Schüler und schwachen Verkehrsteilnehmer werden wir jedoch nicht durch zusätzliche Radwege sondern nur dadurch erreichen, dass wir den motorisierten Verkehr möglichst um den Ortskern herumleiten. Dies wird uns nur mit dem Bau der K37n gelingen! Deswegen setzen wir uns für den Bau der Umgehungstraße weiterhin konsequent ein!
Frage 4
Es wird immer wieder davon gesprochen, dass der ÖPNV ausgebaut werden solle, auch auf dem Land. Ist es für Hopsten als Flächengemeinde überhaupt realistisch, ein ÖPNV-Netz aufzubauen, das eine wirkliche Alternative zum Auto ist? Oder sollte Zeit und Geld besser in andere Projekte investiert werden?
In einem ländlichen Gebiet ist das Auto für viele Bürgerinnen und Bürger das Verkehrsmittel der Wahl. Ein ländliches ÖPNV Netz, das zumindest in Ansätzen noch einem realistischen Finanzierungsrahmen einhält, wird das Auto hier niemals komplett ablösen können, wie dies in Städten der Fall ist. Letztlich ist die Wahl des Verkehrsmittels immer 3 auch ein Abwägen von Vor- und Nachteilen. In Städten ist man mit dem ÖPNV auf Grund von Sonderfahrspuren häufig schneller am Ziel als mit dem Auto. In den ländlichen Bereichen ist dies häufig genau andersherum, weswegen von vielen hier das Auto favorisiert wird. Der ÖPNV kann und sollte bei uns also eine sinnvolle Ergänzung zum PKW sein. Er muss so gut ausgebaut sein, dass auch Jugendliche und nicht motorisierte Bürgerinnen und Bürger problemlos und mehrfach täglich unsere Nachbarkommunen, besonders aber auch die benachbarten Oberzentren in Niedersachsen, erreichen können. Hier sind gerade erst Verbesserungen erreicht worden. Das reicht uns aber noch nicht, wir sehen hier noch Potenzial und werden uns für weitere Verbesserung einsetzen.
Frage 5
Welche drei Projekte sind die wichtigsten in der kommenden Legislaturperiode?
Um den Ortskern von Hopsten für alle Verkehrsteilnehmer sicherer zu machen und vor allem die schwachen Verkehrsteilnehmer zu schützen, brauchen wir zwingend eine Umgehungstraße. Hier sehen wir in dem Bau der K37n den ersten und auch wichtigsten Schritt.
Den Neubau einer Einfach-Sporthalle in Schale halten wir für viel sinnvoller, als die abgängige Sporthalle zu sanieren. Hierdurch würde sich auch die sehr angespannte Hallenbelegungssituation in Hopsten entspannen lassen.
Das dritte Projekt sind wir selbst: Wir müssen wieder rauskommen aus dem bloßen reagieren auf Veränderungen und Probleme in unserer Gemeinde. Wir werden uns nur dann für die Zukunft fit und stark aufstellen können, wenn wir unsere Zukunft aktiv in die Hand nehmen. Wir müssen rauskommen aus einer reinen Nachfrageverfügbarkeit attraktiver Gewerbegrundstücke hin zu einer ständigen Bereithaltung. Auch sollten wir bei Projekten heute schon die Notwendigkeiten der Zukunft miteinplanen, anstatt immer nur das absolut notwendige zu tun. Dies müssen wir gemeinsam und transparent machen!